Mal sehen was noch da ist

Fleisch vor Marinade
Heute habe ich mit den ersten Vorbereitungen für das Essen am Freitag begonnen. Es wird Boeuf Bourgignon geben. Die Idee zu diesem Essen lieferte mir ein “Fundstück” in unserem Gefrierfach. Dort lagerte noch ein Rinderbraten aus der Laffe. Die Laffe gehört zum Vorderviertel beim Rind und eignet sich besonder gut zum Schmoren.
Und dann ist da noch eines meiner neuen Kochbücher. Das Christkind brachte mir eines der vielen Teubner Kochbücher. Meiner Meinung nach gehören die Bücher von Teubner zu den besten Kochbüchern auf dem deutschsprachigen Markt. Was mir an den Büchern besonders gut gefällt ist die ausführliche Warenkunde und das anschliessende Kapitel “Küchenpraxis”. Die Rezepte selbst nehmen nur etwa die Hälfte der Seiten in Anspruch. Aber dort wurde ich fündig :-)

Der erste Schritt war natürlich, den Fleischklotz aufzutauen. Das geht am besten auf einem Teller mit einem kleinen Rost, so dass das auftauende Fleisch nicht im Saft schwimmt. Das ganze mit Frischhaltefolie abdecken und fertig. Ganz wichtig; das Fleisch braucht bei 5° Celsius sehr lange zum auftauen. Mein knappes Kilo habe ich gestern um 09.00 Uhr in den Kühlschrank gelegt und gerade vorhin habe ich es pariert und geschnitten. In der Mitte war es immer noch nicht ganz aufgetaut…

Ausserdem braucht es für die Marinade eine grob geschnittene Zwiebel, gewürfelte Karotten und natürlich einen guten Rotwein. Letzteren muss man kurz aufkochen und abkühlen lassen bevor man ihn mit dem Fleisch, den Karotten und den Zwiebeln vermengt. Ich habe mich für den Spätburgunder 2010 von Hermann Dörflinger aus Müllheim (Baden) entschieden. Warum gerade dieser Wein? Na weil er uns gut schmeckt und Hermann Junior mit mir Abi gemacht hat ;)

Wenn der Wein abgekühlt ist, schüttet man diesen einfach über die geschnippelten Zutaten. Die Schüssel wird danach mit Frischhaltefolie verschlossen und in den Kühlschrank gestellt. Dort bleibt sie bis Freitag.

Bald geht’s los

Jene die uns bereits kennen wissen, dass wir gerne kochen und backen. Immer wieder werden wir nach Rezepten gefragt. So entstand die Idee, dass wir doch eigentlich einen Blog betreiben könnten, in dem wir unsere Rezepte und unser Wissen mit euch teilen. Richtig spannend wird es natürlich erst, wenn ihr unsere Beiträge kommentiert und uns so die Chance gebt, auch etwas von euch zu lernen.

Nächste Woche starten wir mit einem richtigen Winteressen, das die typische “Post-Weihnachts-Diät” gemeinerweise durchkreuzen wird.

Seid gespannt!